Wahlprogramm

GEMEINSAM für ANKLAM

Wir wollen uns weiter dafür einsetzen, das Motto GEMEINSAM für ANKLAM in der kommenden Legislaturperiode zu intensivieren! Mit einem fairen, an der Sache orientierten Meinungsstreit wollen wir Mehrheiten gewinnen für Entscheidungen zum Wohle der Einwohner unserer Heimatstadt.

  • Weiterführung des Innenstadtumbaus
  • Bauliche und touristische Entwicklung des Hansequatiers und der Peenepromenade
  • Schaffung einer fußgänger- und fahrradfreundlichen Innenstadt
  • Erhalt und Bereitstellung attraktiver Infrastruktur für Investoren und einheimische Unternehmen, damit weiter Arbeitsplätze gesichert werden bzw. entstehen
  • Intensives Vorantreiben des Breitbandausbaus / Bereitstellung freier Internetzugänge (W-LAN/Hotspot)
  • Erhalt der Museumslandschaft unter Einbeziehung des Flugplatzes (Aeronauticon) mit Fortsetzung des Umbaus der Nikolaikirche zum Ikareum
  • weiterer effizienter und nachhaltiger Einsatz von städtischen Geldern, wie durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und ihrem Sparberater bereits bescheinigt
  • Hebesätze von Grund- und Gewerbesteuer sobald dies der Haushalt der Stadt Anklam zulässt senken
  • weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Anklam und den Umlandgemeinden
  • Sicherung einer effektiven bürgernahen und unbürokratischen Verwaltung
  • die Jugend für kommunale Arbeit gewinnen
  • langfristige Sicherung der innerstädtischen Jugendeinrichtungen
  • Anklam als Schulstandort weiter ausbauen (Innenstadt und Stadtwald)
  • Erhalt kultureller Einrichtungen und Sportstätten (Theater, Kino, Schwimmhalle usw.)
  • Unterstützung unserer vielfältigen Vereinslandschaft
  • Sicherung einer umfassenden medizinischen Betreuung unserer Bürger
  • stärkere Einbeziehung aller Bürger zur Verbesserung der Ordnung und Sauberkeit in der Stadt, sowie die Bereitstellung von mehr finanziellen und personellen Mitteln seitens der Stadt
  • Beseitigung von baufälligen Gebäuden und Schandflecken in der Stadt
  • Eindeutige Positionierung gegen extremistische Strukturen und demokratiefeindliche Kräfte in unserer Stadt

Bis 2020 wird ein moderner Schulcampus mit Grund- und Regionalschule in der Baustraße entstehen. Insgesamt werden dort rund 19 Mio. Euro in die Zukunft unserer Kinder investiert. Dank unserem Einsatz in den vergangenen Jahren kann das von der Stadt umgesetzt werden. Jedoch reicht uns dies nicht aus, daher steht die Sanierung des zweiten Schulstandortes am Mittelfeld ebenfalls mit Grund- und Regionalschule als wichtiges Projekt auf der Tagesordnung der IfA.

Löschen, Bergen, Schützen, Retten – das beherzigen tagtäglich unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Damit dies möglich ist, brauchen die Kameraden eine gute Ausbildung und moderne Technik. Das ist jedoch nicht zum Nulltarif zu haben und darum bleiben wir trotz aller bisherigen Fortschritte auch in Zukunft dran! Die Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit muss in der Bevölkerung weiter gestärkt werden, damit auch künftig der Nachwuchs gesichert ist. Damit die jungen Brandschützer eine langfristige Perspektive in ihrer Heimatstadt haben, werben wir für wohnortnahe Jobs.

Anklam hat bereits vielfältige Jugendangebote. Hier muss die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit deutlich verbessert werden. Es sind in den vergangenen Jahren viele neue Ideen von ehrenamtlichen Anklamern initiiert worden. Darunter unter anderem der Anklamer Sporttag, die Aktivitäten des ASB Mühlentreff, die Neugründung des Jugendparlamentes oder auch die Projekte des Demokratiebahnhofes. Wichtig ist, dass die Stadt Anklam hierfür finanzielle Unterstützung leistet und nicht nur lobende Worte findet. Dafür wird die IfA kämpfen.

Jahrelang ist die Peene einfach an uns vorbeigeflossen. Der Fluss gehört jedoch zu Anklam wie die Gebrüder Lilienthal und die Tradition der Hanse. Die Peene muss künftig in den Fokus der touristischen Angebote der Hansestadt Anklam rücken. Dazu bietet die derzeitige Diskussion zum Masterplan „Gestaltung Peeneufer“ reichlich Möglichkeiten für spannende und innovative Ideen. Die Schwedenmühle könnte als Vereins- und Kulturzentrum mit angeschlossener Jugendherberge / Radler-Hostel etabliert werden. Ebenso wie ein Standort für eine schon seit Jahren von den Anklamern gewünschte Freibademöglichkeit.

Eines der schönsten Stadien der Region hat die Hansestadt Anklam. Der VFC Anklam betreibt dieses für den Vereins- und Breitensport erfolgreich. Dies ist nur möglich durch die Mitglieder des Vereins, die sich in zahlreichen ehrenamtlich geleisteten Stunden als Übungsleiter auf dem Feld, Fahrer bei Auswärtsspielen oder als „motivierte Zeugwart-Mama“ für die stets saubere Ausrüstung sorgen. Umso wichtiger ist die Instandhaltung der Sportstätten. Dafür muss die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen setzten, dazu zählt die finanzielle Unterstützung. Für uns auch in Zukunft ein wichtiges Anliegen.

Eine seniorenfreundliche Stadt zeichnet sich nicht nur durch Seniorentreffs und Kaffeenachmittage aus. Das ist eine Binsenweisheit: Fakt ist aber, dass unter anderem in Anklam zu wenig Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und ausruhen vorhanden sind. Des Weiteren sollte über die Verbesserung des
öffentlichen Personennahverkehrs zwischen den einzelnen Stadtteilen dringend nachgedacht werden. Ein preisgünstiges Seniorenticket gekoppelt mit attraktiven Verbindungen wäre auch in ökologischer Hinsicht sinnvoll.

Dafür stehen in Anklam seit Generationen das Fritz-Reuter-Ensemble, der Anklamer Carneval-Club, der Anklamer Knabenchor und die Vorpommersche Landesbühne. Erfolgsmodelle auf die Anklam im Vergleich zu anderen Städten dieser Größe zu Recht stolz sein kann. Dies ist auch Grund für die IfA  gewesen im Jahr 2017 die Initiative zu ergreifen und einen 10-jährigen Fördervertrag für das Anklamer Theater und den Knabenchor zu initiieren. Wir bleiben dabei: Mit uns keine Einsparungen im Kulturbereich!

Die Wirtschaft in Anklam ist durch eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie Handwerksbetriebe geprägt. Außerdem haben sich neben der seit über 130 Jahren am Standort Anklam aktiven Zuckerfabrik inzwischen weitere größere Unternehmen wie Anklam Extrakt und Continental angesiedelt. Um unsere Heimatstadt für weitere Unternehmen attraktiv zu machen, muss zuerst schnelles Internet in den Gewerbegebieten verfügbar sein. Als zweites plädieren wir für die Senkung der Gewerbesteuer, sobald es die Haushaltslage der Stadt zulässt. Eine Maßnahme, von der unter anderem auch die vielen kleineren Unternehmen profitieren.

Anklams Innenstadt hat endlich wieder ein hanseatisch anmutendes Gesicht. Darauf können die Anklamer zurecht stolz sein. Der 2007 gestartete Stadtumbau hat den Fokus der Politik und Verwaltung stark auf das Zentrum Anklams gelegt. Nun ist es an der Zeit auch die Bereiche Peendamm, Südstadt und Lindenstraße anzugehen. Erste Bürgerforen zum Sammeln von Ideen haben bereits stattgefunden. Wir werden diesen Prozess aktiv begleiten und fördern. Nicht alles ist immer kurzfristig umsetzbar, aber wir möchten auch in den genannten Bereichen eine lebenswerte Stadt.

Anklam bekommt das erste Flight-Museum Deutschlands. Ein Beleg für den Mut der Hansestädter über den Tellerrand hinwegzuschauen und große Visionen für ihre Heimatstadt zu entwickeln. Denn nur mit dem IKAREUM als „Museum plus“ – für die ganze Familie – wird es uns gelingen, künftig deutlich mehr Gäste von der Sonneninsel Usedom für einen Tagesausflug in unsere Stadt zu holen und deutschlandweit der Geburtsstadt Otto Lilienthals die längst fällige Würdigung zu verschaffen. Eine Idee, die anfangs von vielen belächelt und sogar grundlegend abgelehnt wurde, ist dank unserer Hartnäckigkeit inzwischen auf dem Weg zu einem Leuchtturmprojekt Vorpommerns zu werden.

Toleranz ist immer und überall gefordert: in der Familie, bei Freundschaften, in der Schule, am Arbeitsplatz und nicht zuletzt zwischen den Kulturen. Für ein friedliches Miteinander brauchen wir auch in Anklam Toleranz. Ein IfA Projekt ist das Kochen bei der Caritas „Wegwarte“. Hier treffen  verschiedene Kulturen, Altersgruppen und Religionen zusammen, um gemeinsam Zeit zu verbringen  und sich kennenzulernen. Weitere erfolgreiche Beispiele in Anklam sind der Präventionsrat, die Interkulturelle Woche oder das Bündnis „Anklam für Alle!“.

Anklam ist mit über 120 Vereinen eine echte „Stadt der Vereine“. Die Palette reicht von Fußball, über Schwimmen, Tanzen, Amateurtheater bis hin zum Hobbygärtner. Ebenso vielfältig ist die Altersstruktur der Mitglieder, vom Kita-Kind bis zu den Senioren. Für unsere Kleinsten ist es dringend notwendig,  die gesamten Spiel- und Bolzplätze genau unter die Lupe zu nehmen. Hier ist weniger mehr! Statt an jeder Ecke einen ungepflegten und unattraktiven Mini Spielplatz zu haben, ist es aus unserer Sicht angebrachter, moderne konzentrierte Spiel- und Freizeitanlagen zu schaffen, die für die gesamte Familie attraktiv sind.

Wahlwerbespot 2019

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